Wandern 2017


Harzwanderung vom 30.06. - 02.07.2017

Wir, die Wandertruppe vom TSV Kirchlinteln, waren mal wieder unterwegs. Diesmal ein ganzes Wochenende. Freitagmittag trafen wir uns trotz angekündigtem Dauerregen auf dem Verdener Bahnhof und machten uns auf den Weg in den Harz.

Nachdem wir uns im spartanischen Naturfreundehaus in Oderbrück häuslich niedergelassen hatten, wanderten wir nach dem Abendessen zur Einstimmung über den historischen Kaiserweg auf die Achtermannshöhe (7,5 km, 180 hm áâ). Diesen kleinen Gipfel (925m) übersieht man gern. Wir wurden oben zwar ordentlich durchgepustet, hatten aber einen traumhaften 360° Panoramablick inklusive wolkenlosem Brocken und Abendsonne. Dank unseren Harzer Wanderfreunden Helmut und Bruni durften wir dieses Plätzchen kennenlernen.

So motiviert ging es am Samstag über den Goetheweg (20 km, 350 hmá, 840 hmâ) hoch hinauf auf den Brocken (1141m). Die Brockenbahn dampfte an uns vorbei und der 85zig jährige „Brocken Benno“, der den Brocken mehr als 8000mal bestieg, hielt auf ein Schwätzchen. Das Plateau erwartete uns mit Sturm, Regen und Nebel. Auf dem Kolonnenweg entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze ließen wir den Regen hinter uns und stiegen zur gemütlichen Rangerstation ab. Nach einer kurzen Pause im Sonnenschein brachen einige zur Besteigung der Scharfenstein Klippe auf. Später ging es gemeinsam auf dem „Teufelssteig“ entlang des Ecker Stausees mit seinen riesigen Baumpilzen und den blühenden Fingerhutwiesen hinab nach Bad Harzburg. Der Linienbus brachte uns zurück.

Nach einem entspannenden Spiele- und Kartenabend, genossen wir am Sonntagvormittag eine kleine Regenerationswanderung (9 km, 80 hm áâ) um die Oderteiche. Sind wir wirklich in Deutschland oder ist das hier eine schwedische Seenlandschaft?! Mit frisch gepflückten Blaubeeren auf der Zunge, vielen schönen Erinnerungen und Gesprächsstoff im Gepäck fuhren wir mittags per Bus und Bahn zurück nach Verden.

Alle Teilnehmer waren sich im Nachhinein einig, dass es trotz des wechselhaften Wetters ein gelungener Wanderausflug in den Harz war.


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23.04.2017  Frühjahrswanderung durch den Hasbruch

Die diesjährige Frühjahrswanderung führte die Wandergruppe des TSV Kirchlinteln bei kühlem, aber trockenem Wetter in den Hasbruch. Dieses uralte Waldgebiet liegt ungefähr in der Mitte zwischen Oldenburg und Bremen.
Mit der Eisenbahn fuhren die 26 Teilnehmer von Verden nach Bookholzberg. Zu Fuß ging es dann weiter Richtung Hasbruch. Das Naturschutzgebiet ist circa 630 ha groß und besteht überwiegend aus lichtem Eichenwald. Der Höhepunkt der Wanderung war die Durchquerung des so genannten Urwaldes. In diesem Kernstück des Hasbruchs scheint die Zeit stillzustehen. Über 150 Jahre lang konnte sich hier der Wald ungestört entwickeln. Der Alterungs- und Zerfallprozess der Bäume kann hier direkt beobachtet werden. Etwas, was man in Norddeutschland leider nur sehr selten sieht. Die hier wachsende Friederiken-Eiche gehört mit ihrem geschätzten Alter von 1250 Jahren zu den ältesten und mächtigsten Eichen in Deutschland. Überall im Wald blühten auch noch die Buschwindröschen. Nach einer ausgiebigen Mittagsrast am Aussichtsturm verließen die Wanderer das eigentliche Waldgebiet und gingen auf Nebenwegen Richtung Hude, wo schon die gedeckte Tafel die Wanderer im Café am Bahnhof erwartete. Hier fand die 19 km lange Wanderung ihren Abschluss. Mit dem Gefühl, etwas Besonderes gesehen zu haben, fuhren die Teilnehmer mit dem Zug nach Verden zurück.




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29.01.2017               Winterwanderung auf dem Nordpfad "Kirchsteg-Moore-Bäche"

 

                                (Raum Brockel - Scheeßel)


Unterwegs auf dem Nordpfad „Kirchsteg-Moore-Bäche“

 

Der Winter legte eine kurze Pause ein, als die Wandergruppe des TSV Kirchlinteln am 29.01.2017 in die neue Saison startete. Der Nordpfad „Kirchsteg-Moore-Bäche“ führte die Wanderer bei leichtem Tauwetter durch die Veerse-Niederung zwischen Rotenburg und Scheeßel. Los ging es am Libellenbiotop in der Nähe der Ortschaft Wensebrock, von wo aus der Weg durch die Bartelsdorfer Feldmark verlaufend zum Kirchsteg über die Veerse führen sollte. Allerdings spielte die moderne GPS-Navigation den Wanderern einen Streich, was allgemeine Erheiterung auslöste. Bald war man aber wieder auf dem richtigen Weg angelangt und erreichte pünktlich zur Mittagszeit bei leichtem Nieselregen den Westerveseder Sportplatz, wo auf dem dortigen Rastplatz eine längere Pause eingelegt wurde. Gut gestärkt mit Speis und Trank aus dem Rucksack ging es sodann bei nunmehr trockener Witterung auf den Rückweg nach Wensebrock. Dort ließen sich die Wanderer nach 23 km Fußmarsch in der Gaststätte „Waidmannsruh“ das wohlverdiente Stück Torte und den selbstgebackenen Butterkuchen schmecken.


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